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ArtisjokTheater
Chapiteau Theater
ChausséeTheater
Chawwerusch Theater
Clowntheater Rosina & Babo
Compagnie MaRRAM
Die Kleine Weltbühne
die Qsinen
Doris Friedmann
Dornerei - Theater mit Puppen
FigurenTheaterKünster
Freie Bühne Neuwied
Guck' mal - das mobile Figurentheater
Histrionia Tourtheater
Hohenloher Figurentheater
Jemas Solo - Compagnie TRIARCA
Joya Ghosh & Friends
Kinder- und Jugendtheater Speyer
Knirps Theater • ensemble theatral
Kolibri Entertainment
Kulturlabor
L'Una Theater
Malzacher Figurentheater
Martina Göhring und die Melodisteln
Rotznasentheater
Schmitt&Schulz
Sommersaal
SpielBtrieb
taw - theater am werk
Tearticolo, Theater mit Figuren
TheaderFreinsheim
Theater Alte Werkstatt
Theater am Ehrenbreitstein
Theater Beatrice Hutter
Theater in der Kurve
Theater-Punkt
Theater Streu Licht
Zopp & Co. Clowntheater

Corona-Krise: wichtige Links - seriöse Infos (Stand: 23.2.)

Aufgrund behördlicher Anordnungen sind Theater, Opern-/Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen seit dem 2. November 2020 geschlossenen.

Siehe dazu die 15. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes RLP in konsolidierter Fassung mit Gültigkeit bis zum 28. Februar 2021: https://corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/15._CoBeLVO/15._CoBeLVO_konsolidiert_01.pdf

Darin unter §15: "Der Probenbetrieb sowie Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung von professionellen Kulturangeboten sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig. Der Mindestabstand (…) zwischen den mitwirkenden Personen kann während der Probe oder Aufführung ohne Publikum unterschritten werden; … " Satz 2 gilt nicht bei Beteiligung von Gesang oder Blasinstrumenten.
Die Landesverordnungen werden infolge der Bund-Länderbeschlüsse in der Regel im 14-tägigen Rhythmus aktualisiert. Die jeweils gültige Fassung ist zu finden unter dem Link: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

Spezifische Hygienekonzepte, soweit Tätigkeiten noch zulässig sind: https://corona.rlp.de/de/themen/hygienekonzepte/ (Derzeit hinterlegt für Musik, Jugendarbeit, Kitas und Bildungseinrichtungen.)
Ausführliche Informationen zu geltenden Regelungen an Schulen: https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-schule/



Probenbetrieb - vertiefende Empfehlungen, siehe Arbeitsschutzstandard laut Berufsgenossenschaft: http://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/3_Aktuelles_und_Seminare/6_Aktuelles/Coronavirus/Brancheninfos_Arbeitsschutzstandard/BuehnenuStudios_Probenbetrieb.pdf?__blob=publicationFile&v=4
 



Land: Am 28. April 2020 hat die rheinland-pfälzische Landesregierung das Programm Im Fokus - 6 Punkte für die Kultur vorgestellt.
Es soll "neue Impulse für Kulturaktivitäten setzen, die auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ihr Publikum finden", und ist mit 15,5 Millionen Euro hinterlegt. Das Programm wird im Haushaltsjahr 2021 fortgesetzt.

Herzstück ist ein Stipendienprogramm für professionelle freie Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, die im Rahmen dessen pro Antrag 2.000 € erhalten können.
Dieses Teilprogramm startet im Januar 2021 in eine "dritte Runde". Künstlerinnen und Künstler, die bereits Projektstipendien erhalten haben, können sich ab dem 15. Januar auf ein weiteres Stipendium á 2.000 € bewerben. Auch Erstanträge können bis zum 30. April 2021 gestellt werden. (Vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel.)

Das dritte Projekt kann auf den Projektergebnissen des ersten und/oder zweiten Projekts aufbauen. Die qualitative Weiterentwicklung sollte jedoch deutlich gemacht werden. Handelt es sich um dasselbe Projekt muss eine Entwicklung/ein Meilenstein dieses Projektes erst abgeschlossen sein, bevor eine neue darauf aufbauende Projektphase beginnen kann. Dieses muss auch dokumentiert werden.

Antragstellung und weitere Infos unter: https://www.fokuskultur-rlp.de/
 



Bund: November- / Dezemberhilfe
Den direkt von temporären Schließungen im November betroffenen Unternehmen, Vereinen, Einrichtungen und Selbständigen wird eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewährt, die bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erfassen soll. Soloselbständige können als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde legen.
Auch indirekt bzw. durch Dritte Betroffene können profitieren, wenn sie nachweislich und regelmäßig mindestens 80 Prozent ihrer Umsätze aus der Zusammenarbeit mit direkt Betroffenen erzielen.

Wenn im betroffenen Monat trotz Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.
Hinweis für Künstler*innen mit Projekt-/Produktionsförderungen: „Echte“ Zuwendungen ohne vereinbarten Leistungsaustausch sind nicht USt-pflichtig. Es ist also davon auszugehen, dass sie auch bei der Berechnung der Corona-Hilfen nicht heranzuziehen sind. (Das gilt dann natürlich auch für die Ermittlung des Vergleichsumsatzes.)

Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Zur Identifikation ist in diesen Fällen ein ELSTER-Zertifikat erforderlich.

ACHTUNG: Seit Ankündigung dieser Hilfen und auch noch nach Start der Antragstellung Ende 2020 wurden Veränderungen an den Fristen und Konditionen für diese Instrumente vorgenommen.
Wer beantragen will, sollte sich also noch einmal tagesaktuell informieren auf der offiziellen Seite der Bundesregierung: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

Für beide Teilprogramm wurde die Antragsfrist verlängert; sie können bis zum 30. April beantragt werden.
(Alternativ können die Zeiträume November & Dezember 2020 jetzt auch im Rahmen der Überbrückungshilfe III berücksichtigt werden. Das gilt jedoch nicht für den Spezialfall „Neustarthilfe für Soloselbständige“.)
 



Bund: Die Überbrückungshilfe III einschließlich der Neustarthilfe für Soloselbständige kann jetzt beantragt werden. Antragsfrist ist der 31. August 2021.
Ausnahme: Die Neustarthilfe für Personengesellschaften ist noch nicht frei zur Antragstellung.

WICHTIG: Es kann nur EIN Antrag gestellt werden! Man muss sich also entscheiden zwischen der "normalen" Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe. Ebenso muss man sich ggf. entscheiden, ob man als natürliche Person oder als Personengesellschaft beantragen will.
Auch wichtig: Der Direktantrag auf Neustarthilfe kann nur einmal gestellt werden. Eine nachträgliche Änderung des Antrags nach dem Absenden ist nicht möglich.
Es empfiehlt sich also eine sorgfältige Abwägung und Vorbereitung der Antragstellung.

Infos und Antragstellung: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html
Das Wesentliche skizzieren wir im Folgenden.

Überbrückungshilfe III für die Monate November 2020 bis Juni 2021

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent infolge der Corona-Pandemie erlitten haben. Die Mittel müssen für die jeweiligen Monate beantragt werden. 
  • Unternehmen, die bereits November- oder Dezemberhilfen beantragt haben, können für die Monate November und Dezember keine Überbrückungshilfe III beantragen.
  • Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Umsatzrückgang im Vergleich zum Referenzmonat des Jahres 2019. Der Referenzmonat ist der jeweilige Monat im Jahr 2019; also für den Dezember 2020 der Dezember 2019, für den Januar 2021 der Januar 2019 usw.
    Bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent können 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet werden,
    bei einem Umsatzrückgang von 50 bis 70 Prozent Erstattung von 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten,
    bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent Erstattung von 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten.
  • Es wurde ein Musterkatalog für förderfähige Fixkosten erstellt, in dem diese beispielhaft aufgeführt werden. Zusätzlich können Investitionen in die Digitalisierung bei den Fixkosten berücksichtigt werden. Hier können auch Kosten berücksichtigt werden, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind.

Hier sind also nur konkret nachzuweisende laufende Fixkosten (Mieten, Leasing usw.) förderfähig. Diese Variante ist für Soloselbständige mit typischerweise niedrigen Fixkosten vermutlich nicht attraktiv.
Anders verhält sich das beim pauschalierten Betriebskostenzuschuss „Neustarthilfe“, die speziell auf die Situation der Soloselbständigen zugeschnitten ist. Siehe nächster Punkt...

Neustarthilfe für Soloselbständige für die Monate Januar 2021 bis Juni 2021 (im Rahmen der Überbrückungshilfe III)

  • Die Neustarthilfe kann von Soloselbständigen beantragt werden, die im Jahr 2019 mindestens 51 Prozent ihres Einkommens aus selbständiger Tätigkeit erwirtschaftet haben. Weiter können unständig Beschäftigte, z.B. Schauspielerinnen und Schauspieler, die Einkommen aus selbständiger Tätiger und unständiger Beschäftigung beziehen, die Neustarthilfe beantragen. Einkünfte aus unständiger Beschäftigung werden Umsätzen aus selbständiger Tätigkeit gleichgestellt.
  • Hier geht es nicht um Fixkosten, sondern um eine einmalige Betriebskostenpauschale. Weil die Neustarthilfe pauschal angesetzt wird, dürfen daraus nicht nur Betriebskosten, sondern auch Lebenshaltungskosten gedeckt werden. Ein Unternehmer*innenlohn, wie ihn die Interessenvertretungen seit langem fordern, ist jedoch nach wie vor nicht geplant.
  • Die volle Pauschale erhalten diejenigen, deren Umsatz im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Januar 2019 bis Juni 2019 um 60 Prozent oder mehr zurückgegangen ist.
  • Dabei liegt der Referenzumsatz bei 50 Prozent des Gesamtumsatzes des Jahres 2019. (Anders gesagt: Der Antragsteller erhält maximal 25 Prozent des Jahresgesamtumsatzes aus 2019.)
  • Zusätzlicher "Deckel": Die maximale Höhe der Auszahlung beträgt 7.500 Euro.
  • Die Betriebskostenpauschale wird als Vorschuss gezahlt. Wird im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 ein höherer Umsatz erzielt, muss der Vorschuss anteilig zurückgezahlt werden.
  • Der Betriebskostenzuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Sie kann, sofern erforderlich, zusätzlich beantragt werden. Die Grundsicherung bezieht sich auf die privaten Ausgaben. Der Betriebskostenzuschuss ist ein steuerbarer Zuschuss.

Informationsseite mit beispielhaften Berechnungen: https://www.vbw-bayern.de/vbw/vbw-Fokusthemen/Fokus-Corona/Unterst%C3%BCtzung-bei-Steuern-und-Sozialem-weitere-Finanzhilfen/Neustarthilfe-%E2%80%93-Unterstutzung-fur-Solo-Selbststandige.jsp
 



Bundesprogramm NEUSTART KULTUR: Die Bundesregierung investiert insgesamt eine Milliare Euro in ein Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich. Eine Übersicht über die Teilstrukturen des Programmes findet sich unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056

Von besonderem spartenspezifischem Interesse ist das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat des Fonds Darstellende Künste.
Es umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten.
Das Spektrum reicht dabei von der klassischen, spartenbezogenen Produktionsförderung über stipendienartige und strukturfördernde Maßnahmen bis hin zu Audience-Development und Wissenstransfer.
Letzte Antragsfrist im Rahmen der #TakeThat-Programme war der 1. Februar 2021. Aktuell ist die Antragstellung nicht mehr möglich.
Bereits im November 2020 zeichnet sich ab, dass der Förderbedarf immens ist und der verfügbare "Topf" um rund 70 % überzeichnet sein wird: https://www.fonds-daku.de/wp-content/uploads/2020/11/PM_TakeThat_Enormer-F%C3%B6rderbedarf.pdf
Detaillierte Infos zu allen Teilen des Pakets unter: https://www.fonds-daku.de/takethat/
 



Bund: Corona-Grundsicherung - Infos und Antrag: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/?fbclid=IwAR054FxUydNbyknHA_2ImH7KEk2Y_6zceqQ5JJ409YKpbBFxJPR02R9G7cg
Die Maßnahmen zum vereinfachten Zugang zur Grundsicherung gelten nach aktuellem Beschluss bis Dezember 2021.
 



Darüber hinaus empfehlen wir folgende Seiten zum Thema:

 



Einschlägige Petitionen zur Unterstützung der Freiberufler im Allgemeinen und der freien darstellenden Künste im Besonderen "teilen" wir vor allem hier: https://www.facebook.com/laprofth
 



Künstlersozialkasse (KSK): Versichert trotz geringem Einkommen

Im Hinweis vom 18. März 2020 hat die KSK bereits über die Möglichkeit informiert, das geschätzte Jahreseinkommen anzupassen. Wenn die Einkommenserwartung infolge der Corona-Krise herabgesetzt werden muss, wird die Versicherungspflicht bis auf weiteres im laufenden Jahr auch dann fortgesetzt, wenn das Mindesteinkommen von 3.900 Euro jährlich nach aktueller Einschätzung nicht überschritten werden kann.
Das heißt: Auch wenn durch die Minderung des Arbeitseinkommens die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nicht mehr erfüllt werden können, wird die Versicherung nicht beendet. Der bestehende Versicherungsschutz geht durch eine Einkommenskorrektur bis auf weiteres nicht verloren. https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html
 

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