Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x
ArtisjokTheater
Chapiteau Theater
ChausséeTheater
Chawwerusch Theater
Clowntheater Rosina & Babo
Compagnie MaRRAM
Die Kleine Weltbühne
die Laufmaschen
Doris Friedmann
Dornerei - Theater mit Puppen
FigurenTheaterKünster
Freie Bühne Neuwied
Guck' mal - das mobile Figurentheater
Histrionia Tourtheater
Hohenloher Figurentheater
Jemas Solo - Compagnie TRIARCA
Joya Ghosh & Friends
Kinder- und Jugendtheater Speyer
Knirps Theater • ensemble theatral
Kolibri Entertainment
Kulturlabor
L'Una Theater
Malzacher Figurentheater
Martina Göhring und die Melodisteln
Rotznasentheater
Schmitt&Schulz
Silvia Sauer - performing voice
Sommersaal
SpielBtrieb
taw - theater am werk
Tearticolo, Theater mit Figuren
TheaderFreinsheim
Theater Alte Werkstatt
Theater am Ehrenbreitstein
Theater in der Kurve
Theater-Punkt
Theater Streu Licht
Zopp & Co. Clowntheater

Corona-Krise: wichtige Links - seriöse Infos (Stand: 2.7.)

Theater, Opern-/Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen sind geöffnet unter Auflagen.

Siehe dazu die 24. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes RLP mit Gültigkeit bis zum 30. Juli 2021: https://corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/24._CoBeLVO/210629_24_CoBeLVO.pdf (Vorschriften für Veranstaltungen unter §3)

Veranstaltungen im Kulturbereich bei Inzidenz unter 50:
- Im Innenbereich sind bis zu 350 Zuschauer*innen zugelassen. Es gelten Maskenpflicht, Kontaktnachverfolgung und Abstandsgebot. Die Maskenpflicht entfällt am Platz.
Die Maskenpflicht kann bei geeignetem Hygienekonzept entfallen, wenn die die Testpflicht für alle Zuschauer*innen und Teilnehmer*innen umgesetzt wird.
- Im Außenbereich sind 500 Zuschauer*innen zugelassen. Es gilt das Abstandsgebot.
Für Bereiche, in denen die Einhaltung des Mindestabstands nicht gewährleistet werden kann, gilt Maskenpflicht. Bei geeignetem Hygienekonzept entfällt die Maskenpflicht, wenn die die Testpflicht für alle Zuschauer*innen und Teilnehmer*innen umgesetzt wird.

Größere Veranstaltungen sind möglich bei Inzidenz unter 35. Es gelten dann besondere Auflagen – siehe Verordnung, ab §3.5: Zugangssteuer, Vorausbuchungspflicht u.a.


Siehe zudem unter §14.5: „Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit sowie der Kulturpädagogik sind unter Beachtung des Hygienekonzepts für Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit sowie der Kulturpädagogik, das auf der Internetseite der Landesregierung […] veröffentlicht ist, zulässig.“

Die Landesverordnungen werden infolge der Bund-Länderbeschlüsse in der Regel im 14-tägigen Rhythmus aktualisiert. Die jeweils gültige Fassung ist zu finden unter dem Link: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

Spezifische Hygienekonzepte, soweit Tätigkeiten derzeit zulässig sind: https://corona.rlp.de/de/themen/hygienekonzepte/ (Zum Beispiel für Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Kitas und Bildungseinrichtungen.)
Ausführliches zu geltenden Regelungen an Schulen: https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-schule/

Weiterführende Informationen zur Bund-Länder-Beschlusslage: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus
 



Probenbetrieb - vertiefende Empfehlungen, siehe Arbeitsschutzstandard laut Berufsgenossenschaft: https://www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/3_Aktuelles_und_Seminare/6_Aktuelles/Coronavirus/Brancheninfos_Arbeitsschutzstandard/BuehnenuStudios_Probenbetrieb.html (Stand: April 2021)
 



Land: Am 28. April 2020 hat die rheinland-pfälzische Landesregierung das Programm Im Fokus - 6 Punkte für die Kultur vorgestellt, um Impulse für Kulturaktivitäten zu setzen, die auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ihr Publikum finden. Es wurde mit 15,5 Millionen Euro hinterlegt.
Herzstück war ist Stipendienprogramm für professionelle freie Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, die im Rahmen dessen pro Antrag 2.000 Euro erhalten konnten. Ausgeschrieben waren drei Antragsrunden. Für die dritte Runde ist die letzte Antragsfrist abgelaufen am 30. April.
In einer Pressemitteilung vom 12. Mai teilt das Land mit, dass insgesamt 3.584 Stipendien bewilligt werden konnten. Andere Teilprogramme laufen weiter und sind noch immer frei zur Antragstellung.
Weitere Infos unter: https://www.fokuskultur-rlp.de/
 



Bund: November- / Dezemberhilfe
Direkt von temporären Schließungen im November betroffenen Unternehmen, Vereinen, Einrichtungen und Selbständigen wurde eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewährt, die bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erfasst. Soloselbständige konnten als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde legen.
Wenn im betroffenen Monat trotz Schließung Umsätze erzielt wurden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.
Hinweis für Künstler*innen mit Projekt-/Produktionsförderungen: "Echte" Zuwendungen ohne vereinbarten Leistungsaustausch sind nicht USt-pflichtig. Es ist also davon auszugehen, dass sie auch bei der Berechnung der Corona-Hilfen nicht heranzuziehen sind. (Das gilt dann natürlich auch für die Ermittlung des Vergleichsumsatzes.)
Mehr unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ausserordentliche-Wirtschaftshilfe/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

Am 30. April 2021 ist die Antragsfrist für die November- und Dezemberhilfe abgelaufen.
Alternativ können die Zeiträume November & Dezember 2020 jetzt auch im Rahmen der Überbrückungshilfe III berücksichtigt werden. Das gilt jedoch nicht für den Spezialfall "Neustarthilfe für Soloselbständige".
 



Bund: Die Überbrückungshilfe III einschließlich der Neustarthilfe für Soloselbständige kann derzeit beantragt werden.
Per Beschluss vom Juni wurde sie bis 30. September 2021 verlängert und erhöht. (neue Antragsfrist: 31.10.)

WICHTIG: Es kann nur EIN Antrag gestellt werden! Man muss sich also entscheiden zwischen der "normalen" Überbrückungshilfe III und der Neustarthilfe.
Der Direktantrag auf Neustarthilfe kann nur einmal gestellt werden. Eine nachträgliche Änderung des Antrags nach dem Absenden ist nicht möglich.
Es empfiehlt sich also eine sorgfältige Abwägung und Vorbereitung der Antragstellung.

Infos und Antragstellung: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/ueberbrueckungshilfe-iii.html
Das Wesentliche skizzieren wir im Folgenden.

Überbrückungshilfe III für die Monate November 2020 bis September 2021

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent infolge der Corona-Pandemie erlitten haben. Die Mittel müssen für die jeweiligen Monate beantragt werden. 
  • Unternehmen, die bereits November- oder Dezemberhilfen beantragt haben, können für die Monate November und Dezember keine Überbrückungshilfe III beantragen.
  • Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Umsatzrückgang im Vergleich zum Referenzmonat des Jahres 2019. Der Referenzmonat ist der jeweilige Monat im Jahr 2019; also für den Dezember 2020 der Dezember 2019, für den Januar 2021 der Januar 2019 usw.
    Bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent können 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet werden,
    bei einem Umsatzrückgang von 50 bis 70 Prozent Erstattung von 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten,
    bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent Erstattung von 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten.
  • Es wurde ein Musterkatalog für förderfähige Fixkosten erstellt, in dem diese beispielhaft aufgeführt werden. Zusätzlich können Investitionen in die Digitalisierung bei den Fixkosten berücksichtigt werden. Hier können auch Kosten berücksichtigt werden, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind.
     

Update für Veranstalter vom Juni 2021: "Für Veranstaltungen im Zeitraum von März bis Dezember 2020, die sich an ein externes Publikum richten, die entweder öffentlich zugänglich sind oder auf konkreter Einladung an einen definierten Gästekreis einer kulturellen, sportbezogenen oder privatwirtschaftlichen Veranstaltung beruhen und sich maßgeblich über Eigenmittel des Veranstalters, Eintrittsgelder, Teilnehmergebühren, Standgebühren oder andere Fördermittel finanzieren, und welche Corona-bedingt abgesagt werden mussten, können tatsächlich angefallene Ausfall- und Vorbereitungskostenkosten erstattet werden. Voraussetzung ist, dass zum Zeitpunkt der Planung nicht von einer Corona-bedingten Absage auszugehen war bzw. die Planung auf Basis eines genehmigten oder genehmigungsfähigen Hygienekonzepts erfolgte."

Im Rahmen der "normalen" Überbrückungshilfe III sind nur konkret nachzuweisende laufende Fixkosten (Mieten, Leasing usw.) förderfähig. Diese Variante ist für Soloselbständige mit typischerweise niedrigen Fixkosten vermutlich nicht attraktiv.
Anders verhält sich das beim pauschalierten Betriebskostenzuschuss "Neustarthilfe", die speziell auf die Situation der Soloselbständigen zugeschnitten ist. Siehe nächster Punkt ...


Neustarthilfe für Soloselbständige für die Monate Januar 2021 bis Juni 2021 (im Rahmen der Überbrückungshilfe III)

  • Die Neustarthilfe kann von Soloselbständigen beantragt werden, die im Jahr 2019 mindestens 51 Prozent ihres Einkommens aus selbständiger Tätigkeit erwirtschaftet haben. Weiter können unständig Beschäftigte, z.B. Schauspielerinnen und Schauspieler, die Einkommen aus selbständiger Tätiger und unständiger Beschäftigung beziehen, die Neustarthilfe beantragen. Einkünfte aus unständiger Beschäftigung werden Umsätzen aus selbständiger Tätigkeit gleichgestellt.
  • Hier geht es nicht um Fixkosten, sondern um eine einmalige Betriebskostenpauschale. Weil die Neustarthilfe pauschal angesetzt wird, dürfen daraus nicht nur Betriebskosten, sondern auch Lebenshaltungskosten gedeckt werden. Ein Unternehmer*innenlohn, wie ihn die Interessenvertretungen seit langem fordern, ist jedoch nach wie vor nicht geplant.
  • Die Neustarthilfe richtet sich nur an natürliche Personen, die jedoch anteilige Umsätze aus Personengesellschaften (z.B. GbRs) bei der Antragstellung hinzurechnen können. (Etwaige Einkünfte aus Personengesellschaften sind bei der Abrechnung in jedem Fall mit einzubeziehen.)
  • Die volle Pauschale erhalten diejenigen, deren Umsatz im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Januar 2019 bis Juni 2019 um 60 Prozent oder mehr zurückgegangen ist.
    Stipendiengelder (z.B. die Landesstipendien "Im Fokus" der Stiftung RLP für Kultur) zählen dabei nicht zum Umsatz.
  • Dabei liegt der Referenzumsatz bei 50 Prozent des Gesamtumsatzes des Jahres 2019. (Anders gesagt: Der Antragsteller erhält maximal 25 Prozent des Jahresgesamtumsatzes aus 2019.)
  • Zusätzlicher "Deckel": Die maximale Höhe der Auszahlung beträgt 7.500 Euro.
  • Die Betriebskostenpauschale wird als Vorschuss gezahlt. Wird im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 ein höherer Umsatz erzielt, muss der Vorschuss anteilig zurückgezahlt werden.
  • Der Betriebskostenzuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Sie kann, sofern erforderlich, zusätzlich beantragt werden. Die Grundsicherung bezieht sich auf die privaten Ausgaben. Der Betriebskostenzuschuss ist ein steuerbarer Zuschuss.

Kosten für die Antragstellung durch beratende Dritte (Steuerberater) werden bezuschusst und zusätzlich zur Neustarthilfe an ausgezahlt. Bis zu einer beantragten Fördersumme von 5.000 Euro ist ein Zuschuss von bis zu 250 Euro möglich; bei höher dotierten Anträgen beträgt der Zuschuss 5% der beantragten Fördersumme. Wird der Antrag jedoch abgelehnt, bleibt der Antragsteller (einfach gesagt) auf den Kosten sitzen.
Siehe dazu: https://www.bstbk.de/downloads/bstbk/steuerrecht-und-rechnungslegung/fachinfos/BStBK_FAQ_Neustarthilfe.pdf

Informationsseite mit beispielhaften Berechnungen: https://www.vbw-bayern.de/vbw/vbw-Fokusthemen/Fokus-Corona/Unterst%C3%BCtzung-bei-Steuern-und-Sozialem-weitere-Finanzhilfen/Neustarthilfe-%E2%80%93-Unterstutzung-fur-Solo-Selbststandige.jsp

Update vom Juni: Die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird als "Neustarthilfe Plus" verlängert und erhöht sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 Euro bekommen.
 



Bund: Sonderfonds für Kulturveranstalter

Kulturveranstalter sollen in die Lage versetzt werden, zu planen und vertragliche Verpflichtungen einzugehen, auch wenn ihre Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie voraussichtlich nicht kostendeckend bzw. mit Gewinn durchgeführt werden. Dafür stehen zwei Bausteine und bis zu 2,5 Milliarden Euro Fördermittel bereit: eine Wirtschaftlichkeitshilfe und eine Ausfallabsicherung.
Die Wirtschaftlichkeitshilfe „matcht“ erspielte Einnahmen aus Eintritten bei Corona-bedingt reduzierter Platzkapazität durch Förderung. Hier gilt pro Antrag eine Bagatellgrenze von 1.000 Euro. (Um die Bagatellgrenze zu erreichen, können mehrere Veranstaltungen kumuliert werden.)
Die Ausfallabsicherung kann greifen bei Corona-bedingten Absagen, setzt jedoch eine (Corona-bedingt reduzierte!) Mindestkapazität von 2.000 Plätzen voraus.

Für beide Bausteine gilt:
- Antragsberechtigt ist nur der Veranstalter.
- Verifizierung via ELSTER.
- Es ist ein Zweischritt aus Anmeldung vor und Beantragung nach der Veranstaltungerforderlich.
- Die Berechnung der möglichen Förderhöhe erfolgt kostenbasiert. Overhead und Ausfallhonorare sind förderfähig.

Für die Ausfallabsicherung ist die Einschaltung eines prüfenden Dritten verpflichtend, für die Wirtschaftlichkeitshilfe nicht.

Link zum Antragsportal mit weiterführenden Informationen: https://sonderfonds-kulturveranstaltungen.de/index.html
Das Portal wurde im Juni gestartet; förderbar sind Veranstaltungen ab Juli.
 



Bundesprogramm NEUSTART KULTUR: Die Bundesregierung hat 2020 die Investition von insgesamt einer Milliarde Euro in ein Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich beschlossen. Eine Übersicht über die Teilstrukturen des Programmes findet sich unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056

Von besonderem spartenspezifischem Interesse ist das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat des Fonds Darstellende Künste.
Es umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten.
Das Spektrum reicht dabei von der klassischen, spartenbezogenen Produktionsförderung über stipendienartige und strukturfördernde Maßnahmen bis hin zu Audience-Development und Wissenstransfer.
Für die #TakeThat-Programme sind die Antragsfristen im Zuge der Vergabe der ersten "Kulturmilliarde" abgelaufen.
Detaillierte Infos zu allen Teilen des Pakets unter: https://www.fonds-daku.de/takethat/

Die ASSITEJ offeriert zudem ein Programm, das sich speziell an Akteur*innen im Bereich Kinder- und Jugendtheater richtet. Gefördert wird vor allem die Realisierung von Spielplänen unter den besonderen Herausforderungen von Corona.
Alle Rechtsformen können beantragen und auch reine Tourneetheater können hier Berücksichtigung finden. Eine eigene Spielstätte ist nicht erforderlich.
Drei unterschiedliche Module können seit dem 1. Mai 2021 beantragt werden; einzeln wie auch kombiniert. Für zwei davon gilt das sogenannte Windhundverfahren (Bewilligung nach Reihenfolge des Antragseingangs solange die Mittel reichen), über Modul Nr. 3 entscheidet eine Fachjury.
Mehr Infos und Antragstellung unter: https://www.assitej.de/neustart/

Die Mittel der "Kulturmiliarde I" aus dem Jahr 2020 sind durch die bestehen Programme vollständig erschöpft. Eine zweite "Kulturmilliarde" wurde 2021 verabschiedet. Details dazu, wie und von wem diese ausgereicht werden soll, wurden bisher jedoch nicht bekanntgegeben.
 



Bund: Corona-Grundsicherung - Infos und Antrag: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/?fbclid=IwAR054FxUydNbyknHA_2ImH7KEk2Y_6zceqQ5JJ409YKpbBFxJPR02R9G7cg
Die Maßnahmen zum vereinfachten Zugang zur Grundsicherung gelten nach aktuellem Beschluss bis Dezember 2021.
 



Darüber hinaus empfehlen wir folgende Seiten zum Thema:

 



Einschlägige Petitionen zur Unterstützung der Freiberufler im Allgemeinen und der freien darstellenden Künste im Besonderen "teilen" wir vor allem hier: https://www.facebook.com/laprofth
 



Künstlersozialkasse (KSK)

  • Versichert trotz geringem Einkommen: Im Hinweis vom 18. März 2020 hat die KSK bereits über die Möglichkeit informiert, das geschätzte Jahreseinkommen anzupassen. Wenn die Einkommenserwartung infolge der Corona-Krise herabgesetzt werden muss, wird die Versicherungspflicht bis auf weiteres im laufenden Jahr auch dann fortgesetzt, wenn das Mindesteinkommen von 3.900 Euro jährlich nach aktueller Einschätzung nicht überschritten werden kann.
    Das heißt: Auch wenn durch die Minderung des Arbeitseinkommens die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nicht mehr erfüllt werden können, wird die Versicherung nicht beendet. Der bestehende Versicherungsschutz geht durch eine Einkommenskorrektur bis auf weiteres nicht verloren. https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html
  • Erhöhung der Zuverdienstgrenze: Nach Beschluss des Bundeskabinetts vom 12. Mai 2021 wird die Verdienstgrenze für selbstständige, nicht künstlerische Arbeit, die normalerweise wie für Minijobs bei 450 Euro liegt, bis Ende 2021 auf 1.300 Euro pro Monat angehoben.
Einloggen