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Corona-Krise: Pressemitteilung (19.3.)

Corona-Pandemie bedroht die Existenz der professionellen freien Theater in Rheinland-Pfalz

 

Theater lebt von Unmittelbarkeit, Begegnung und Dialog mit dem Publikum; es findet statt im Hier und Jetzt. Das macht Theater so einmalig. Professionelle freie Theater in Rheinland-Pfalz bringen ihre Produktionen zum Publikum, sie spielen dort, wo es sonst kaum Angebote gibt. Im Flächenland Rheinland-Pfalz tragen sie zur kulturellen Grundversorgung bei und sind eine tragende Säule unserer Kulturlandschaft. Jetzt muss alles getan werden, damit es sie auch in der „Nach-Corona-Zeit“ noch gibt.

 

Die Absage von Veranstaltungen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus trifft die professionellen freien Theaterschaffenden des Landes ungebremst ins Mark.

Eine Branche, deren Einkommenslage bestenfalls als prekär zu beschreiben ist, sieht sich für das nächste Vierteljahr – und vielleicht darüber hinaus – konfrontiert mit Einnahmeausfällen von nahezu 100 %. Ihre Partner sind Veranstalter mit geringen finanziellen Mitteln. Während die Absagen von Auftritten und Gastspielen mittlerweile bis weit in die Monate Mai und Juni hineinreichen, sind Ausfallzahlungen durch die Veranstalter nur in den seltensten Fällen zu erwarten. Viele der Theaterschaffenden stehen vor den Nichts, denn Rücklagen sind meist nicht vorhanden.

 

Deshalb benötigen diese Theater Soforthilfe – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Beschlüsse zur Einrichtung von Programmen durch Bund und Land lassen hoffen, bedürfen jedoch einer schnellen, unbürokratischen und praxisorientierten Umsetzung. Der Landesverband professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz (laprofth) appelliert an das Land, erste Zahlungen zum Ausgleich der Einnahmeausfälle noch vor Ende des Monats zu ermöglichen. Gelingt dies nicht, sind viele Theaterschaffende in ihrer Existenz bedroht. Die Vielfalt unserer professionellen freien Theaterlandschaft wäre irreparabel beschädigt.

 

Während sich die Freie Szene andernorts stark über Fördermittel finanziert, leben die Akteur*innen hierzulande in erster Linie vom Spielen – von Abendkasseneinnahmen und Gastspielhonoraren. Das bedeutet: Nachhaltig existenzsichernd wirken nur solche Hilfen, die auf Rückzahlungspflicht verzichten.

 

Bisher von der Politik konkretisierte und/oder bereits zur Verfügung stehende Maßnahmen zielen an der Mehrheit der hiesigen freien Theater vorbei. Zusicherungen im Hinblick auf bereits bestehende Förderinstrumente sind sinnvoll, nützen aber nur wenigen. Darlehen und Kredite sind für Akteur*innen der Freien Szene ungeeignet, weil sie in der Regel keine ausreichenden Überschüsse erwirtschaften.

 

Momentan ist der Verzicht auf das Gemeinschaftserlebnis im Theater leider unabdingbar. Wir alle erleben einen Ausnahmezustand, dessen Langzeitfolgen für das Miteinander nicht absehbar sind. Kunst und Kultur können einen wichtigen Beitrag leisten zu dem Lernprozess, der vor uns liegt. Die freien Theater werden gebraucht, auch in einer Zeit „nach Corona“ – vielleicht mehr denn je.

 

[Pressekontakt: Astrid Sacher, Telefon 02603 141 06]

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