Landesverdienstorden 2011 - RLP
Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz verliehen an Monika Kleebauer und Astrid Sacher, Vorstandsmitglieder von la profth
Der Ministerpräsident Beck verleiht höchste Auszeichnung des Landes. (30.11.2011)
„Mit dieser Auszeichnung werden seit 30 Jahren außergewöhnliche Verdienste um Rheinland-Pfalz und seine Menschen gewürdigt. Der Verdienstorden ist die höchste Auszeichnung, die Rheinland-Pfalz zu vergeben hat. Deshalb sind die Kriterien für die Verleihung auch besonders hoch“, sagte der Ministerpräsident bei der Feierstunde.
Alle neuen Ordensträgerinnen und Ordensträger hätten in den unterschiedlichsten Bereichen Großes geleistet; das Spektrum reiche von der Forschung über die Musikkultur bis zu sozialem Engagement. „Sie alle verbindet, dass diese herausragende Leistung frei und willig, eben freiwillig geschah“, so Beck. Zugleich wies der Ministerpräsident darauf hin, dass das Jahr 2011 zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit ausgerufen worden sei.
„Unsere Demokratie lebt vom Engagement und der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Für die Landesregierung und mich persönlich ist es deshalb eine besondere Verpflichtung, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich Engagement und gute Ideen entfalten können“, betonte Ministerpräsident Beck. Dazu gehöre auch, eine Kultur der Anerkennung zu pflegen und besondere Leistungen öffentlich herauszustellen.
In diesem Jahr fand die 30. Verleihung statt. Der Landesverdienstorden wurde durch Landesgesetz vom 2. Oktober 1981 geschaffen. Um seinen außergewöhnlichen Wert zu betonen, ist die Zahl der lebenden Ordensträgerinnen und Ordensträger auf 800 begrenzt.
Die 15 Trägerinnen und Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz 2011 wurden in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt und geehrt.
Die Verleihung im Wortlaut an unsere Vorstandsmitglieder:
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Monika Kleebauer, Herxheim, und Astrid Sacher, Bad Ems
Monika Kleebauer und Astrid Sacher haben sich gemeinschaftlich besondere Verdienste durch die Entwicklung und Umsetzung des Konzepts „Aufführungsförderung“ der freien professionellen Theaterszene erworben. Auf der Basis dieses Konzepts werden die Auftritte freier Theater bei nicht kommerziellen Einrichtungen und Veranstaltern mit Sitz in Rheinland-Pfalz gefördert.
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Katalog „Aufführungsförderung 2012“
28 professionelle freie Theater stellen im Katalog „Aufführungsförderung 2012“ insgesamt 81 Produktionen vor.
Planen Sie Ihre Theater-Veranstaltungen und buchen sie direkt bei den Theatern.
Unter „Aufführungsförderung 2011/2012 finden Sie alle weiteren Informationen und den entsprechenden Katalog zum Herunterladen. Darin sind alle Theaterproduktionen aufgeführt, für die die jeweiligen Theater einen Förderantrag stellen können.
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Land-schaf(f)t freie Kultur
1. und 2. Oktober 2011
Ein gemeinsames Festival-Wochenende der professionellen freien Theater und der soziokulturellen Zentren und kulturpädagogischen Einrichtungen Rheinland-Pfalz präsentierte in einer bundesweit einzigartigen Aktion auf ganz besondere Art unter der Dachmarke: „Land-schaf(f)t freie Kultur“ den Erfolg jahrelanger, kontinuierlicher, dezentraler Kulturarbeit unter anderem mit Theater, Ausstellungen, Workshops und Lesungen.
Insgesamt 43 soziokulturelle Zentren, kulturpädagogische Einrichtungen und freie Theater feierten gemeinsam mit ihrem Publikum und Besuchern landesweit und zeitgleich in 22 Orten ein ungewöhnliches Fest - dezentral, auf dem Land, in der Gemeinde oder in der Stadt. Sie zeigten die ganze Bandbreite ihrer Arbeit - informativ, ideenreich und unterhaltsam.
Mit spannenden Kooperationen und gezielten Aktionen an den beiden Tagen wurdel das engmaschige Netz freier Kulturarbeit deutlich und ihre Bedeutung in der Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz sichtbar und erlebbar.
Im Flächenland RLP tragen die soziokulturellen Zentren und kulturpädagogischen Einrichtungen und die freien professionellen Theater maßgeblich zur kulturellen Infrastruktur (Grundversorgung) bei. Sie bieten überall im Land ein hochwertiges professionelles kulturelles Angebot für alle Bevölkerungsgruppen und sorgen mit ihrer Kultur der »kurzen Wege« für eine identitätsstiftende regionale Einbindung aber auch für den Blick »über den Tellerrand«. Das Angebot reicht von altersspezifischen Theateraufführungen für Kinder und Jugendliche über theaterpädagogische Projekte zum Mitmachen, bis hin zu Kursen und Workshops, Feste und Festivals…
Neben vielen künstlerischen Bereichen ist eine wesentliche gemeinsame Aufgabe die der kulturellen Bildung aller Bevölkerungsgruppen – mit der besonderen Widmung für junge Menschen, für das Publikum von morgen. Diese Arbeit der freien Kulturszene hat sich über Jahrzehnte entwickelt und ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der rheinland-pfälzischen Kulturszene.
Das Projekt wurde vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz und mit Bundesmitteln aus dem Fonds Soziokultur unterstützt.
Weitere Informationen unter www.freie-kultur-rlp.de
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Report Darstellende Künste
Wirtschaftliche, soziale und arbeitsrechtliche Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland
In der Reihe »Dokumentationen« der Kulturpolitischen Gesellschaft ist soeben der Band 68 »Report Darstellende Künste« erschienen. Mit diesem komplexen Report legt der 1985 gegründete Fonds Darstellende Künste eine wertvolle Veröffentlichung zur wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland – im Kontext zu internationalen Entwicklungen – vor. Hierbei handelt es sich um die bisher umfangreichste Untersuchung der Kunstsparte »Darstellende Künste», die in Deutschland oder vergleichbaren europäischen Ländern durchgeführt wurde.
Mit Beiträgen von: Wolfgang Schneider, Hans Herdlein, Rolf Bolwin, Susanne Keuchel, Günter Jeschonnek, Cornelia Dümcke, Siegmund Ehrmann, Manfred Kohlhaas, Manfred Beilharz, Hans-Joachim Otto, Sigrid Bias-Engels, Hans-Georg Küppers, Barbara Kisseler, Andreas-Johannes Wiesand u.a.
Weitere Informationen sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie unter: www.fonds-daku.de (AKTUELL), www.kupoge.de/publikationen/aktion_dok68.htm
Report Darstellende Künste
Wirtschaftliche, soziale und arbeitsrechtliche Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland
Herausgegeben für den Fonds Darstellende Künste von Günter Jeschonnek
in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft • Dokumentation Bd. 68
Kulturpolitische Gesellschaft e.V. / Klartext Verlag Essen 2010
723 Seiten • 24,80 Euro • ISBN 978-3-8375-0473-6
Das Buch ist im Buchhandel über den Klartext Verlag oder über www.kupoge.de/buchbestellung.html oder
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erhältlich.
Der Fonds kann den REPORT für Theater- und Tanzschaffende intern für 14,80 Euro anbieten. Bestellungen sind über den Link der Landesverbände Freier Theater
http://buft.net/tinc?key=jJr9diWw&formname=ReportBestellung möglich.
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ZIRP: laprofth-Beitrag
Anlage Pdf-Datei. ZIRP: laprofth-Beitrag
Land der Möglichkeiten. Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft in Rheinland-Pfalz
Die Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft (KKK) erfährt seit den 1990er Jahren europaweit eine wachsende Bedeutung als wichtige Schnittstelle zwischen Kultur und Kreativität sowie den Innovationsprozessen des gesamten Wirtschaftslebens. Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse einer seit Mai 2009 von Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP), den Ministerien für Wirtschaft, für Kultur und für Inneres sowie dem Verein Kultur und Arbeit e.V. durchgeführten Veranstaltungsreihe zusammen. Die Schwerpunkte und Erfolgsfelder, aber auch der Handlungsbedarf in dieser für das Land Rheinland-Pfalz bedeutenden Querschnittsbranche sollen einer breiteren Öffentlichkeit aber auch Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vorgestellt werden. Die Dokumentation basiert auf den fünfzehn von der ZIRP zu diesem Thema durchgeführten Schritten – Expertenworkshops und Podiumsgesprächen, Branchenbefragungen und Einzeluntersuchungen – sowie auf Beiträgen von Fachleuten aus Rheinland-Pfalz und darüber hinaus.
Format: 15,5 x 24 cm
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheint: September 2010
ISBN: 978-3-9813889-1-6
Preis: 34,20 €
Alle Angaben sind auf folgender ZIRP-Seite zu finden.
www.zirp.de
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